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Alte Herren : Spielbericht

Alte Herren
Freundschaftsspiel - 05.09.2025 18:30 Uhr
SV BW Günthersdorf AH   VfB Merseburg AH
SV BW Günthersdorf AH 3 : 4 VfB Merseburg AH
(2 : 1)

Spielstatistik

Tore

3x Tobias Furch, Axel Pöhlandt

Assists

2x Tobias Furch, Kevin Löber, Volker Werner

Zuschauer

19

Torfolge

1:0 (1')SV BW Günthersdorf AH
2:0 (18')SV BW Günthersdorf AH
2:1 (30')Tobias Furch (Volker Werner)
2:2 (38')Axel Pöhlandt (Tobias Furch)
2:3 (47')Tobias Furch (Kevin Löber)
2:4 (54')Tobias Furch per Elfmeter (Tobias Furch)
3:4 (68')SV BW Günthersdorf AH

Rückstand gedreht

Das Spiel begann mit einem Paukenschlag.Zwar hatte der VfB den Anstoß, doch durch dieses irrsinnige Neuzeit-Fairplay-Dings spielte man den Ball sofort dem Gegner zu. Die Günthersdorfer fackelten nicht lange und feuerten den Ball weit auf die rechte Abwehrseite der Merseburger. Hier hatte Voigt im Laufduell das Nachsehen und konnte die folgende Eingabe nicht verhindern. Auch seine Mitspieler im Zentrum wurden überrumpelt, so dass ein Blau Weißer den Ball mühelos aus Nahdistanz am langen Pfosten einschieben konnte. Hieß also unterm Strich, der VfB durfte nach noch nicht einmal einer Minute Spielzeit seine Anstoßvariante erneut üben, ohne größere Bewegung in die eigene Anfangsformation gebracht zu haben. Nach fünf Minuten hätte Löber eine Pöhlandt Flanke nur noch ins leere Tor nicken müssen, entschied sich aber für eine Brustannahme. Der schon geschlagene Keeper nutzte die Zeit, um den Stürmer doch noch entscheidend zu stören. Stattdessen mußte der VfB auch noch das 2:0 (15.) hinnehmen. Erneut war ein langer Ball aus der Güntherdorfer Hälfte der Ausgangspunkt. Diesmal sollte Steiner den Ball unterlaufen, was Torhüter Jenderzy veranlasste aus seinem Tor zu stürzen. Kaltschnäuzig setzte der Angreifer der Gastgeber per Heber von der Strafraumlinie den Ball ins Tor. Nun schien der VfB erwacht zu sein und stürmte ab jetzt fast pausenlos gen Günthersdorfer Tor. Allen voran versuchte sich Furch mit Einzelaktionen, um zum Erfolg zu kommen. Das ein oder andere Abspiel wäre sicher manchmal die bessere Wahl gewesen, doch schon Konfuzius sagte:"Wer viel schießt wird irgendwann treffen!" Und siehe da, sollte kurz vorm Pausenpfiff tatsächlich der Anschlußtreffer fallen. Nachdem Werner noch am Torhüter scheiterte, staubte Furch aus 6m zum 1:2 ab.

 

Mit Schwung kam der VfB aus der Kabine und sollte kurze Zeit später den Ausgleich erzielen. Ein Querpass von Furch stellte für Pöhlandt kein Problem dar und die Partie war wieder offen. Der VfB blieb weiter im Angriffsmodus. Nun schickte Voigt mit einem klugen Pass Pöhlandt auf die Reise. Nur mit einem Foul im Strafraum konnte der Abschluß verhindert werden. Klare Sache - Strafstoß! Doch zur Überraschung aller verlegte der Schiri den Tatort von 5m innerhalb auf 4m ausserhalb des Strafraums. Eine Distanz, die womöglich nur Sportler wie Bob Beamon, zu überbrücken wissen. Sei es drum, denn nur wenige Minuten später legte Löber den Ball für Furch auf. Mit einem satten Schuß aus 15m erzielte Furch die Führung für seine Farben. Eine Viertelstunde vor Schluß drang Furch energisch in den gegnerischen Strafraum ein und konnte ebenfalls nur regelwidrig gestoppt werden. Der auffälligste Merseburger nahm sich der Sache selber an und verwandelte sicher vom Punkt. Der VfB Merseburg zeigte Moral und drehte die Partie nach einem absolut verschlafenen Beginn doch noch zu seine Gunsten. Das die Partie am Ende vom Resultat her etwas knapper erscheint, als sie am Ende war "verdankte" man Torhüter Jenderzy. Einen einfachen Abwurf Sekunden vor Ende ließ Jenderzy unglücklich direkt vor die Füße eines Günthersdorfer fallen, welcher den Ball nur noch über die Linie tippen musste. Das Spiel endete wie es begann, mit einem Paukenschlag. Da niemand fehlerfrei ist, nahm man die letzte Aktion mit einem Lächeln hin. Nach dem Spiel wurden die Günthersdorfer Senioren ihrer Gastfreundlichkeit gerecht und bei Bier und leckerem Grillgut war sich der VfB einig:

 

Wir kommen gerne wieder!


Quelle: Alte Herren